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02 März 2016 | 10:14

Neues Förderprogramm für Elektrobusse

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Das Bundesumweltministerium wird künftig die Anschaffung von Elektrobussen fördern, kündigt Staatssekretär Jochen Flasbarth an.

Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth kündigte auf der Akademiekonferenz des Verbandes der Verkehrsunternehmen (VDV) an, dass das Umweltministerium den Kauf von Elektrobussen fördern will. Die Tagung steht unter dem Motto, "Elektrobusse – Markt der Zukunft". Flasbarth erklärte: "Unser Ziel ist es, die Lebensqualität in den Städten zu steigern. Deshalb wollen wir den Busverkehr mit emissionsfreien Antrieben ausbauen.“ Der Autoverkehr in Ballungsräumen stoße längst an seine Grenzen: Einerseits stehe nur eine begrenzte Fläche für den Verkehr zur Verfügung, andererseits seien Autos maßgeblich für Probleme bei der Luftqualität verantwortlich. Das gelte für Ballungsräume weltweit.

"Wir begrüßen das wachsende Engagement von Verkehrsbetrieben bei Elektrobussen“, so Flasbarth. „Ich ermuntere die Bushersteller deshalb, die technologische Entwicklung mit großem Nachdruck zu verfolgen.“ Gerade vor dem Hintergrund einer zunehmenden Urbanisierung werde die Nachfrage nach Elektrobussen weltweit steigen.

Da Elektrobusse inzwischen Serienreife erreicht haben, soll das Anschaffungsprogramm des Bundesumweltministeriums, das bisher für Hybrid- und Plug-In-Hybrid-Busse gilt, nun auf Elektrobusse ausgeweitet werden. Die entsprechende Förderrichtlinie wird derzeit erarbeitet und in Kürze veröffentlicht. Das Ministerium fördert bisher zwei Elektrobus-Projekte in Hamburg und Hannover im Rahmen des Programms "Erneuerbar Mobil". (wa)

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Cent pro kWh – das ist der Mindestwert, auf den die EEG-Umlage nach Berechnungen der Agora Energiewende 2017 steigt. Konkret beziffert die Denkfabrik eine Spanne von 7,1 bis 7,3 Cent. Derzeit liegt sie bei 6,35 Cent pro kWh.