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12 Februar 2016 | 12:25

Stadtwerke investieren in Solarpark Schipkau

Die Trianel Erneuerbare Energien (TEE) kaufen einen weiteren Solarpark in Brandenburg. Bis 2018 hat sich Trianel ehrgeizige Ausbauziele gesetzt.

Die Stadtwerke-Beteiligungsgesellschaft Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE) hat den Solarpark Schipkau im Bundesland Brandenburg erworben. "Mit dem Solarpark Schipkau haben wir innerhalb eines Monats das Volumen unseres PV-Portfolios auf 20 Megawatt verdoppelt", sagt Christoph Schöpfer, Bereichsleiter Projektentwicklung Onshore. Bereits zum Jahreswechsel 2015/16 hatte TEE mit dem Solarpark Pritzen, ebenfalls in Brandenburg, die erste PV-Freiflächenanlage ins Stadtwerke-Portfolio aufgenommen.

Der Solarpark Schipkau mit einer Leistung von 9970 Kilowatt (Peak) wurde von der Mainzer bejulo GmbH und der Procon Solar GmbH aus Cottbus entwickelt. Aktuell wird er von der bejulo GmbH als Generalunternehmer auf dem Gelände des Sonderlandeplatzes Schwarzheide-Schipkau auf einer 20 Hektar großen Konversionsfläche errichtet. Schipkau liegt im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, rund 40 Kilometer süd-westlich von Cottbus und etwa eine halbe Autostunde vom ersten Trianel Solarpark Pritzen entfernt. Baubeginn der PV-Freiflächenanlage mit insgesamt 32 160 Solarmodulen war im Januar 2016. Nach aktuellen Prognosen wird der Solarpark Schipkau jährlich rund zehn Millionen Kilowattstunden Strom in das Netz der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Strom mbH (Mitnetz Strom) einspeisen.

Mit der Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE) bauen Stadtwerke, regionale Energieversorger und Trianel GmbH ihr Engagement im Bereich der Solar- und Windenergie weiter aus. "Bis Ende 2018 werden wir ein Portfolio mit 275 MW aus PV- und Windenergie aufbauen",  erklärt Dr. Markus Hakes, Geschäftsführer der Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG, das Ziel der Beteiligungsgesellschaft. Aktuell seien mehr als 200 MW Onshore-Windparks und Solarparks in ganz Deutschland in der konkreten Projektierung. Diese würden nun sukzessive umgesetzt und in das TEE-Portfolio aufgenommen, so Hakes weiter. Dazu würden Bestandsprojekte übernommen, aber auch völlig neue Standorte, sogenannte Weißflächen, selbst entwickelt. (hoe)

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