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19 Februar 2013 | 13:35

EWE-Netzbeteiligungsmodell wird konkreter

Der Regionalversorger EWE, Oldenburg, bietet Kommunen für eine Netzbeteiligung eine Garantiedividende von 4,75 %.

Damit bewege sich die Dividende "klar im oberen Bereich der seinerzeit zwischen 4 und 5 % angekündigten Spanne", schrieb der EWE-Generalbevollmächtigte für Infrastruktur, Timo Poppe, heute in einer Pressemitteilung unter Bezug auf das Beteiligungsangebot an der EWE Netz GmbH vom vergangenen Jahr. Ein Gutachter habe überdies den Wert der Netzgesellschaft auf 1,89 Mrd. € ermittelt.

Kommunen können sich demnach bis zu insgesamt 25,1 % an der 100%-Tochter der EWE AG beteiligen, die wiederum überwiegend nordwestdeutschen Landkreisen gehört. In den nächsten Wochen will EWE jeder Kommune ein konkretes Beteiligungsangebot machen. Die Höhe der Einzelbeteiligung pro Kommune richte sich nach Fläche, Einwohnerzahl und Anzahl der Wegenutzungskonzessionen. Der Konzern erwartet die Freigabe des Konzepts durch die Finanzaufsicht Bafin im nächsten Monat. Bis Herbst hätten die Kommunen dann Zeit, sich zu entscheiden, so Poppe. (geo)

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