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16 Juli 2013 | 13:10

Prognosefehler von 8800 MW

Eine Hochnebel-Wetterlage hat Anfang April zu einer äußerst schlechten Day-ahead-Prognose der Photovoltaik(PV)-Einspeisung geführt.

Zu einer Fehlprognose von bis zu 8800 MW kam es in den Tagen vom 3.-6. April bei der Day-ahead-Prognose der PV-Einspeisung ins deutsche Stromnetz. Das erklärte gestern der Leiter Kommunikation des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz, Olivier Feix, bei der Regionalen Energiekonferenz Süddeutschland von Euroforum und Ernst & Young.

Schuld an der Fehlprognose war eine Hochnebelwetterlage. Am 5. April kam es bei 50Hertz zu einer offenen Position von 445 MW wegen der Veränderung der Prognose und der begrenzten Liquidität im Intraday-Markt. Diese Situation führte am selben Tag zu extremen Preisspitzen im Intraday-Markt von bis zu 400 €/MWh. Die Ausregelfähigkeit wurde durch die Aktivierung von Notreserven nur notdürftig erhalten. Einige Spitzen wurden aber nicht durch Regelenergie gedeckt. Von 9.30–13.30 Uhr waren am 5. April fast 4500 MW an Regelenergie aktiviert, d. h. die unter Vertrag genommene Regelenergieleistung wurde in dieser Höhe auch abgerufen. (al)

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7,1

Cent pro kWh – das ist der Mindestwert, auf den die EEG-Umlage nach Berechnungen der Agora Energiewende 2017 steigt. Konkret beziffert die Denkfabrik eine Spanne von 7,1 bis 7,3 Cent. Derzeit liegt sie bei 6,35 Cent pro kWh.