Mit vereinten Kräften wird versucht das Umspannwerk in Magedburg zu retten. Bild: Jens Büttner / picture alliance / dpa

Magdeburger Umspannwerk gesichert

Ein wichtiges Umspannwerk der Städtischen Werke Magdeburg (SWM) konnte vor den Hochwasserfluten der Elbe vorerst geschützt werden.

"Die Situation am Umspannwerk Rothensee ist unter Kontrolle. Dieses wird zur Zeit über die Erhöhung der Schutzanlagen weiter gesichert", melden die SWM. Etwa 800 Soldaten der Bundeswehr und anderen Einsatzkräften war es gelungen, durch Sandsackdämme das Eindringen von Wasser in die Anlage zu verhindern. Sie versorgt rd. 30 000 Haushalte und eine Abwasserpumpstation mit Strom.

Wäre das Pumpwerk ausgefallen, wäre die Kanalisation in einigen Teilen der Stadt übergelaufen. Zudem wäre kein Strom mehr für die zahllosen elektrischen Tauchpumpen vorhanden gewesen. Zwar hätten Notstromaggregate die Pumpen versorgen können. Da aber die Zapfsäulen an den Tankstellen nicht mehr funktioniert hätten, wäre es schwierig gewesen, die Notstromaggregate mit Treibstoff zu versorgen. Auch in anderen Orten in Sachsen-Anhalt wie in der 4 km von der Elbe entfernten Kreisstadt Jerichow kämpften Feuerwehr und Freiwillige darum, das Überfluten von Ortsnetzstationen und damit Stromausfälle zu verhindern. (hi)