Am RWE-Standort Ibbenbüren hat es kurz vor dem Wochenende gebrannt. Es sei aber alles glimpflich ausgegangen, so ein Sprecher.
Bild: © RWE AG

Brand in RWE-Kohlekraftwerk

Im münsterländischen Ibbenbüren hat es am Freitagmorgen gebrannt. Bereits nach einer Stunde hatten die Einsatzkräfte die Situation im Griff. Verletzt wurde niemand.

Das Steinkohle-Kraftwerk in Ibbenbüren ist am Freitag (30. November) wegen eines Feuers vorübergehend evakuiert worden. Die Einsatzkräfte hätten den Brand am Freitagmorgen schnell unter Kontrolle bekommen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Keiner der etwa 50 Mitarbeiter sei verletzt worden. "Es ist glimpflich ausgegangen", so ein Sprecher des Energiekonzerns RWE. Das Feuer habe sich aus noch ungeklärter Ursache in einem Nebengebäude unterhalb eines Braunkohlestaub-Silos entwickelt. Da dieser Staub leicht entzündlich sei, habe man das Kraftwerk vorsorglich kurzzeitig evakuiert, hieß es weiter.

Die Anlage lief aber laut RWE weiter. Es habe keine Einschränkungen im Betrieb gegeben. Der ganze Vorfall habe rund eine Stunde gedauert. Die Schadenshöhe steht dem Unternehmenssprecher zufolge noch nicht fest. Ein Mitarbeiter hatte den Brand gemeldet, zugleich hatte die Anlage automatisch Alarm ausgelöst. (ls/dpa)