War das Wochenende für einige Anlagen des Stromnetzes zu heiß? Bild: Petra Dirscherl / pixelio.de

Zu heiß? Trafo brennt

Die Hitzewelle am Wochenende machte auch der Versorgungswirtschaft zu schaffen.

Zumindest "ein bisschen" könnte die Hitze den Brand eines 110/20-kV-Umspannwerks der Stadtwerke Schweinfurt am Samstagmorgen mitverursacht haben. Gegen 8 Uhr brach das Feuer aus. In weiten Teilen der bayerisch-fränkischen Stadt war danach die Stromversorgung für ein bis zwei Stunden unterbrochen. "Durch Netzumleitungen konnte die Versorgungssicherheit schließlich wieder hergestellt werden", melden die Stadtwerke. Der Feuerwehr gelang es nach etwa zwei Stunden, den Brand zu löschen. Die genaue Ursache ist noch unbekannt, der Schaden könnte bis zu einer Million € reichen.

Im Netzbereich der saarländischen VSE kam es in der Nacht zum Samstag zu Versorgungsstörungen. Die starke Sonneneinstrahlung habe Transformatoren stark aufgeheizt, zitiert Saartext eine VSE-Sprecherin. Beim Abkühlen am Abend hätte sich Kondenswasser gebildet, das womöglich Kurzschlüsse ausgelöst habe. Zudem habe die steigende Einspeisung von Strom aus privaten Solaranlagen für Probleme gesorgt. (hi)