USA: Opposition gegen Kraftwerks-Abgasvorschriften

24 US-Bundesstaaten haben bei einem Gericht in Washington Beschwerde gegen die "Mercury and Air Toxics Standards" eingereicht.

Diese Vorschriften zur Minderung der Emissionen von Kohlekraftwerken hatte die US Regierung beschlossen, um die Belastung der Umwelt mit Giftstoffen wie Quecksilber, Arsen, Cadmium, Chrom und Blei zu reduzieren. Gemäß der Vorgabe darf ab 2016 keines der 600 Kohlekraftwerke in Amerika im Monatsdurchschnitt mehr als 1,5 Mikrogramm Quecksilber pro Kubikmeter emittieren. Die Bundesstaaten, darunter Pennsylvania, Ohio, Michigan und Kentucky, könnten sich die Luftreinigung nicht leisten, lautet die Begründung. Der Strompreis würde steigen, denn die neue Regelung verursache Mehrkosten von rund 11 Mrd. US-$ jährlich. Viele Kohlekraftwerke müssten schließen, das Stromangebot würde sinken und Arbeitsplätze verloren gehen.  (ad)