Richtfest für neues Umspannwerk in Berlin

Nach 14 Monaten Bauzeit hat Stromnetz Berlin das Richtfest eines neuen Umspannwerks in Berlin-Wedding gefeiert. Die Kosten liegen bei rund 35 Mio. €.

Ausgestattet mit modernster Schalt- und Steuertechnik trägt das Umspannwerk Sellerstraße im Berliner Stadtteil Wedding nicht nur zur Verringerung des Risikos von Stromausfällen bei, sondern auch die Wiederversorgungszeiten im Störungsfall sollen sehr kurz sein, so die Stromnetz Berlin GmbH – eine Tochter von Vattenfall. Die Betreiberin des Stromverteilungsnetzes der Hauptstadt investiert insgesamt rund 35 Millionen Euro in den Neubau und die Integration in das Verteilungsnetz. Im Frühjahr 2018 soll das Umspannwerk, das etwa 19 000 Haushalte und 3000 Gewerbekunden mit Strom versorgt, fertig sein.

Herzstück des neuen Umspannwerks werden eine gasisolierte und sehr platzsparende 110-kV-Hochspannungsschaltanlage sowie eine luftisolierte 10-kV-Schaltanlage sein. Der Neubau soll nach seiner Inbetriebnahme über eine gesicherte Leistung von 63 MVA (Megavoltampere) verfügen.

Der Neubau in Wedding ist nicht das einzige Infrastrukturprojekt der Mitnetz Strom in Berlin. Eine Reihe weiterer Netzausbaumaßnahmen wie etwa die Errichtung eines neuen 110-kV-Netzknotens in Charlottenburg sowie die weitere Automatisierung des Mittelspannungsnetzes sind laut der Verteilnetzbetreiberin in Arbeit. Insgesamt gibt Stromnetz Berlin für diese und weitere Projekte im Verteilnetz der Hauptstadt allein 2015 rund 280 Mio. € aus. Laut dem Nachrichtenportal "Energate" muss die Vattenfalltochter ihre Investitionen in den kommenden Jahren verdoppeln. Zwischen 2009 und 2019 würden die jährlichen Ausgaben in Erhalt und Ausbau des Berliner Stromnetzes von 100 auf 200 Millionen Euro steigen. (sg)



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