Zweiter Offshore-Netzentwicklungsplan an BNetzA

Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) haben der Bundesnetzagentur (BNetzA) den Entwurf zum zweiten Offshore-Netzentwicklungsplan (O-NEP) übergeben.

Der O-NEP bildet erstmals die Infrastruktur für die Anbindung der Offshore-Windenergie der nächsten zehn bzw. 20 Jahre ab, teilte Übertragungsnetzbetreiber Amprion mit. An der Überarbeitung des Entwurfs nahmen alle vier Übertragungsnetzbetreiber – 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW teil.

Insgesamt sind in der Zeit vom 2. März bis 14. April 502 Stellungnahmen zum Entwurf des ersten Plans eingegangen, davon entfielen 466 auf den NEP und 36 auf den O-NEP. 35 der Stellungnahmen zum Offshoreplan stammen von Instituten, einer komme von einer Privatperson, so Amprion. Schwerpunktmäßig gingen die Themen nach Angaben der ÜNB um Fragen zur zeitlichen Staffelung, den Kosten und zur gesetzlichen Grundlage sowie zur Datengrundlage.

Auf dieser Basis überarbeiteten die ÜNB den ersten Entwurf und fügten weitergehende Erläuterungen und Darstellungen ein. Im nächsten Schritt veröffentlichen die ÜNB den zweite Entwurf des NEP 2013 im Juli. Daraufhin prüft die BNetzA die zweiten Entwürfe und führt eine strategische Umweltprüfung durch. Die Ergebnisse sollen in einem Umweltbericht dokumentiert werden. Nach dem Abschluss eröffnet die BNetzA den O-NEP, NEP und den Umweltbericht zur dritten und letzten Konsultation. (sg)