Bei den Bauarbeiten für den neuen Düker im Trinkwassernetz der Rewag kommt das Inliner-Gewebe-Verfahren zum Einsatz.
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Rewag saniert Donaudüker

Neuste Technologie im Einsatz: Die Rewag setzt bei den Arbeiten an ihrem Donaudüker auf das Gewebe-Inliner-Verfahren.

Weniger Kosten, Zeit und Baugruben: Das sind die Vorteile des Inliner Verfahrens, das der Regensburger Trinkwasserversorger Rewag bei der Sanierung seines Donau-Dükers einsetzt. Insgesamt müssen zwei Teilabschnitte von 227 Metern bzw. 216 Metern Länge ersetzt werden, erklärte das Unternehmen. Und so funktioniert’s: In die bestehende Leitung wird ein neuer, flexibler Hochdruckschlauch, der sogenannte Liner, eingezogen. Während der vorhandene Düker im Erdreich als Schutzrohr verbleibt, wird der neue Schlauch verformt und eingepasst.

Starke Biegsamkeit ist dabei ein Muss, denn der Düker muss zwei Donauarme überwinden und starke Krümmungen vom Uferrand zum Grund der Donau und zurück überstehen. Der minimale Querschnittverlust von ehemals 500 Millimetern auf einen Durchmesser von 450 Millimetern wirkt sich dabei nicht auf die Wasserversorgung aus.

Maximal sechs Wochen und 500 000 Euro für die Bauarbeiten

Pro Abschnitt dauern die Vorbereitungen des vorhandenen Rohres und der Einzug des Liners etwa eine Woche. Insgesamt nehmen die Bauarbeiten rund fünf bis sechs Wochen in Anspruch. Die Kosten für die Rewag belaufen sich auf etwa 500 000 Euro. Neben den aktuellen Maßnahmen plant der Wasserversorger auch Investitionen in den Hochwasserschutz. Insgesamt fließen 7,6 Mio. Euro in die Sicherung der Trinkwasserqualität in der Region. (ls)