Großer Rohrbruch in Köln: Die Rheinenergie alarmierte neben dem eigenen Entstördienst sofort auch Privatunternehmen zur Behebung des Schadens. Bild: Klaus Michels

Rohrbruch in Köln: Straßen überflutet

Für einen Großeinsatz der Techniker der Kölner Rheinenergie sorgte der Bruch einer Hauptwasserleitung gestern Abend.

Nach dem Bruch der 80-cm-Transportleitung (DN 800) am Donnerstagabend sei der Wasserdruck in vielen Haushalten stark zurück gegangen, so Pressesprecher Christoph Preuß im "Generalanzeiger". Für eine knappe Stunde seien Kunden auch gänzlich unversorgt gewesen, informiert der Kölner Versorger im Internet. Betroffen waren sechs Stadtviertel, darunter Teile der Innenstadt. Um 20.55 Uhr ging die Meldung über den Schaden bei der Rheinenergie ein. Drei Entstördienst-Teams eilten zur Schadstelle, Privatfirmen wurden alarmiert. Durch die Wassermassen war es zunächst schwierig gewesen, an das geborstene Rohr heranzukommen. Mehrere Straßen und ein Autobahnzubringer standen Medienberichten zufolge einen halben Meter unter Wasser. Man habe aber die Fahrbahndecke bereits geöffnet und Erde abgetragen, um an die defekte Leitung zu gelangen, so eine Sprecherin der Rheinenergie. Schon in der Nacht zum Freitag seien die Netze so umgestellt worden, dass das Wasser jetzt in allen Haushalten wieder fließe, zitiert der "Kölner Stadtanzeiger" die Sprecherin weiter. (hi)