Lex Hartman legt sein Amt als Vorstandsmitglied und Geschäftsführer bei Tennet nieder.
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Tennet strukturiert um: Hartman geht

Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet will mehr Klarheit in der Führungsstruktur schaffen. Zwei Topmanager steigen nun aus dem Unternehmen aus.

Der Vorstand der Tennet Holding soll zum Jahreswechsel schrumpfen, aus fünf Vorständen werden vier: Lex Hartman, bekanntester Tennet-Manager in Deutschland, wird neben seinem Amt auch gleichzeitig seine Geschäftsführerposten von Tennet TSO B.V. in den Niederlanden und Tennet TSO in Deutschland niederlegen. Wenig später wird ihm sein Vorstandskollege Wilfried Breuer folgen.

Manon van Beek, Vorstandsvorsitzende der Tennet Holding BV: "Wir möchten uns bei Lex Hartman ganz herzlich für seine wichtigen Beiträge im Vorstand zur Entwicklung von Tennet bedanken. Dazu gehört auch die Übernahme von Transpower in Deutschland, ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte von Tennet. Darüber hinaus hat Lex Hartman wesentlich zur Steigerung der Sichtbarkeit und zur Verbesserung der Reputation von Tennet in Deutschland beigetragen."

"Zehn Jahre für dieses fantastische Unternehmen gearbeitet"

Lex Hartman: "Nachdem ich zehn Jahre lang als Vorstandsmitglied für dieses fantastische Unternehmen gearbeitet hatte, ist es Zeit für eine Veränderung. Das ist gut für Tennet und für mich selbst. Ich bin dankbar, dass Tennet mir die Möglichkeit geboten hat, einen bedeutsamen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Nach einer kurzen Pause werde ich diesen Beitrag fortsetzen.“

Hartman gehört seit 2008 zum Vorstand und wurde zwei Jahre später zum Geschäftsführer der Holding berufen. Im ersten Halbjahr 2019 wird er seinen Vorstandskollegen, Manon van Beek (CEO), Otto Jager (CFO) und den zwei COO, Ben Voorhorst und Wilfried Breuer noch als strategischer Berater zur Seite stehen.

Breuer verlässt das Unternehmen am 1. April

Doch auch unter den vier verbliebenen Vorständen stehen im Laufe des kommenden Jahres Veränderungen ins Haus. Breuer verlässt den ÜNB zum 1. April 2019. Nachdem er 2012 von Siemens zu Tennet wechselte, war er seit 2014 Mitglied der Geschäftsleitung und zuständig für die Bereiche Asset Management und Grid Services. Breuer wird noch bis Frühling in Bayreuth arbeiten – die Suche nach einem Nachfolger hat bereits begonnen. (ls)