Thomas Windgassen ist Co-Geschäftsführer der EWE Wasser. Seit kurzem lässt er sein Mandat ruhen, um die Cuxhavener Abwasser-Abrechnungsaffäre aufklären zu helfen.
Bild: © EWE Wasser

Abrechnungsfehler: EWE prüft andere Kommunen

Der Oldenburger Versorger untersucht nach dem GAU in Cuxhaven andere Versorgungsteile nach eventuell aufgetretenen Fehlern. Bislang wurden keine Hinweise gefunden.

Nach der fehlerhaften Abrechnung von Abwassergebühren in Cuxhaven prüft der Energieversorger EWE nun, ob er auch von anderen Kommunen zu hohe Entgelte eingefordert hat. "Das gebietet unsere Sorgfaltspflicht", sagte ein EWE-Sprecher am Montag (3.12.). Es gebe aber bisher keinerlei Anzeichen dafür, dass weitere Kunden betroffen seien. Die Prüfung werde voraussichtlich bis Ende Januar dauern. "Wir sind mit allen Kommunen im Gespräch", betonte der Sprecher. EWE Wasser hatte Cuxhaven von 2008 bis 2017 insgesamt 9,3 Mio. Euro zu viel berechnet. Als Konsequenz lassen die Geschäftsführer bis zur Aufklärung der Ursachen ihre Jobs ruhen. EWE will die Summe noch in diesem Jahr an Cuxhaven zurückzahlen. (dpa/al)