Acht Organisationen entwarnen bei Glyphosat

Glyphosat darf nicht als krebserregend angenommen werden. Das sagt unter anderen die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit. Wer noch?

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hatte eine krebserregende Wirkung von Glyphosat angenommen. Dieser Annahme widersprechen aber acht internationale und nationale Organisationen. Dies geht laut einem Bundestags-Newsletter aus einer Antwort der Bundesregierung (Drucksache 18/12489) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor.

Danach sehen folgende Einrichtungen keine Anhaltspunkte für eine karzinogene Wirkung:

  • die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA),
  • die Europäische Chemikalien Agentur (ECHA),
  • der gemeinsame Ausschuss für Rückstände von Pflanzenschutzmitteln der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Welternährungsorganisation (FAO) sowie
  • die Fachbehörden der USA, Japans, Neuseelands, Australiens und Kanadas.


Glyphosat ist nach Darstellung des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) weltweit einer der am meisten eingesetzten Wirkstoffe in Unkrautbekämpfungsmitteln. Und zwar mit Einsatzschwerpunkt auf dem professionellen Anbau von "Kulturpflanzen". (geo)