Auch der Vertrag von Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber endet im Dezember 2018. Dass er wiederbestellt wird, gilt aber als wahrscheinlich.
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Verbund schreibt bis zu vier Vorstandsposten aus

Ende 2018 laufen die Verträge des gesamten Führungsquartetts aus. Vorstands- und Finanzchef könnten aber weitermachen.

Ab 1. Januar 2019 sind beim österreichischen Stromkonzern Verbund "die Funktionen von maximal vier Mitgliedern des Vorstands" neu zu besetzen. Die Mandate haben eine Dauer von zwei bis fünf Jahren. So steht es in einer Ausschreibung im Amtsblatt der "Wiener Zeitung", die am gestrigen Donnerstag veröffentlicht wurde. Der Aufsichtsrat hatte dieses Prozedere vor einigen Tagen beschlossen. Ende kommenden Jahres laufen die Verträge des vierköpfigen Vorstandes aus.

Laut Berichten diverser österreichischer Zeitungen stehen die Chancen gut, dass Vorstandschef Wolfgang Anzengruber und Finanzchef Peter Kollmann wiederbestellt werden. Gesichert ist, dass die Vorstände Günther Rabensteiner und Hannes Sereinig nach Auslaufen ihrer Verträge in Pension gehen werden.

Die Bewerbungsfrist läuft einen Monat. Offen ist offenbar noch, ob das Führungsgremium auf drei Mitglieder verkleinert wird. Die Verbund AG gehört zu 51 Prozent dem österreichischen Staat, mehr als 30 Prozent halten regionale Versorger (Wiener Stadtwerke, EVN, Tiwag) und die restlichen Anteile befinden sich in Streubesitz. (hoe)