Sandsackbefüllung in Canitz Bild: KWL

Hubschrauber zum Trinkwasserschutz

Hubschrauber bringen Sandsäcke zum Leipziger Wasserwerk Thallwitz: Das Hochwasser der Mulde hatte einen Deich brechen lassen.

Mit Unterstützung von Bundeswehr, Technischem Hilfswerk, freiwilligen Helfer und rd. 120 Mitarbeitern der Kommunalen Wasserwerke Leipzig GmbH (KWL) sowie ihres Tochterunternehmens Bau+Service Leipzig GmbH war gestern begonnen worden, einen mehr als 70 Meter langen Deichbruch an der Mulde bei Thallwitz zu schließen. Der Deich in unmittelbarer Nachbarschaft des Wasserwerks Thallwitz hatte bereits am Montag den Fluten nachgegeben. In der Folge waren Teile der Brunnenfassungen der KWL überflutet worden.

Die KWL unternimmt seither alle möglichen Anstrengungen, die Trinkwasserversorgung für Leipzig und die Gemeinden der Region in der gewohnten Qualität aufrecht zu erhalten. „Wir haben sofort die Beprobungen sowie die Desinfektion des Trinkwassers verstärkt. Derzeit bestehen keine Einschränkungen hinsichtlich Menge und Qualität des abgegebenen Trinkwassers. Insbesondere die mikrobiologischen Befunde entsprechen bisher durchgängig den Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Aber natürlich müssen wir die lang anhaltende Überflutung der Fassungen vor Ort dringend stoppen, damit sich die Qualität im Zulauf der Wasserwerke nicht so weit verschlechtert, dass unsere technischen Möglichkeiten hier nicht mehr greifen”, erklärt der Technische Geschäftsführer der KWL, Dr. Ulrich Meyer. (hi)