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"co.met" zertifiziert sich als aktiver EMT

Aktive Externe Marktteilnehmer (EMT) empfangen nicht nur Daten, sondern können über das Smart Meter Gateway auch nachgelagerte Geräte steuern. Das Saarbrücker Unternehmen hat sich dazu nach Messstellenbetriebsgesetz zertifziert.

Seit Januar 2017 ist die "co.met" GmbH nach erfolgreicher Absolvierung eines Audits gemäß ISO/IEC 27001:2013 formal befähigt, sämtliche Services und IT-Systeme für den Rollout intelligenter Messsysteme sowie die Smart Meter Gateway Administration für Kunden und Partner bereitzustellen. Gut zwei Jahre später, Anfang Januar 2019 hat das Unternehmen den Geltungsbereich ihrer bereits bestehenden Zertifizierung um das Tätigkeitsspektrum des aktiven Externen Marktteilnehmers (EMT) erweitert. Hier geht es um sämtliche Services rund um die Nutzung des CLS-Kanals, also die Schnittstelle zur Steuerbox. Diese kann das Saarbrücker Unternehmen nun rechtskonform für Kunden und Partner anbieten und umsetzen.

Anders als passive EMT empfangen aktive EMT nicht nur Daten, sondern können über das Smart Meter Gateway auch nachgelagerte Geräte steuern. Daher ist eine Zertifizierung gemäß ISO/IEC 27001 oder IT-Grundschutz nötig, die alle für die Smart Meter Public Key Infrastructur relevanten Prozesse und IT-Systeme umfasst. Passive EMT hingegen brauchen keine Zertifizierung, sie wickeln mit den empfangenen Daten ihre Geschäftsprozesse ab und können dann auf deren Basis beispielsweise Abrechnungen erstellen und Netzzustände ermitteln.

"Wir sind davon überzeugt, dass der Rollout nur durch eine marktgetriebene Generierung von intelligenten Datendiensten rund um Messsysteme wirtschaftlich erfolgreich gestaltet werden kann“, betont "co-met"-Geschäftsführer Peter Backes. Diese wolle man künftig gemeinsam mit Partnern umsetzen. (sg)