Einblicke in das neue Trinkwasserlabor (v.r.n.l.): Wasserwerke-Laborchef Heiko Schulze führt Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal und Geschäftsführer Ulrich Meyer durch die neuen Räumlichkeiten.
Bild: © Leipziger Gruppe

Leipziger Wasserwerke nehmen Laborneubau in Betrieb

Mit dem modernen Analyse- und Messzentrum stellen sich die Leipziger auf wachsende Anforderungen, zum Beispiel durch die EU-Trinkwasserrichtlinie, ein.

Die Leipziger Wasserwerke haben am Donnerstag ein neues Trinkwasserlabor eröffnet. In rund 17 Monaten Bauzeit entstand das rund 5 Mio. Euro teure Analyse- und Messzentrum auf der Wasserversorgungsanlage in Probstheida. Mit dem Laborneubau stelle sich das Unternehmen auch auf wachsende Anforderungen an eine moderne Trinkwasseranalytik ein, teilen die Leipziger Wasserwerke mit.

"Normen und gesetzliche Vorgaben schreiben genau vor, welche Parameter wie zu untersuchen sind. Die Messtechnik wird dabei immer empfindlicher; ebenso wachsen die Ansprüche und das Informationsbedürfnis der Kunden", sagt Ulrich Meyer, Technischer Geschäftsführer der Leipziger Wasserwerke.

13.000 Proben jährlich

In dem Labor "können wir nicht nur mit besten Arbeitsbedingungen die Routineanalytik mit jährlich mehreren tausend Proben betreiben, sondern auch zukunftsweisende Untersuchungen angehen“, sagt Heiko Schulze, Leiter des Betriebslabors.

Schulze bearbeitet mit seinem Team aus 25 Naturwissenschaftlern – darunter Chemiker, Biologen, Ingenieure und Laboranten – jährlich rund 8000 Wasserproben aus dem Trinkwassernetz der Wasserwerke. Hinzu kommen rund 5000 Proben von anderen Auftraggebern. (hp)