Hans Koschnick, Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) von 1975 bis 1978 und Bremer Bürgermeister von 1967 bis 1985, ist am 21. April 2016 im Alter von 87 Jahren gestorben. Bild:Senatspressestelle Bremen

Ehemaliger VKU-Präsident Koschnick gestorben

Der frühere Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen, Hans Koschnick, ist gestern im Alter von 87 Jahren gestorben.

Die Bremer Senatskanzlei bestätigte einen Bericht des "Weser-Kurier", wonach der frühere Bürgermeister Hans Koschnick gestorben ist. Der SPD-Politiker stand von 1967 bis 1985 dort an der Spitze der Landesregierung. Von 1975 bis 1978 war er zusätzlich Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). Er folgte in diesem Ehrenamt dem Stuttgarter CDU-OB Dr. Arnulf Klett nach und wurde 1978 von dessen Nachfolger in der baden-württembergischen Landeshauptstadt und Parteifreund Dr. Manfred Rommel abgelöst.

Bereits zu Beginn seiner Amtszeit legte Koschnick auf der VKU-Verbandstagung 1975 in Düsseldorf mit einer programmatischen Rede ein Konzept der Kommunalwirtschaft "Energie und Wasser für die Industriegesellschaft von morgen" vor (gedruckte ZfK November 1975, Seite 29). In den Nachwehen der ersten Ölkrise bekannte sich Koschnick etwa zur Kernkraft als einem Lösungsweg. Dies geht aus der Chronik "60 Jahre ZfK" von 2014 hervor, die über diesen Link immer noch erhältlich ist. (geo)