Wasser ist wertvoll. Die Wasserbranche kämpft für den Schutz dieses wichtigen Lebensmittels. Bild: © piu700/Pixelio

Elsterwerda wieder mit Wasser

Wegen eines Längsrisses einer Haupt-Trinkwasserversorgungsleitung war die Wasserversorgung des Ortes Elsterwerda den ganzen Tag unterbrochen. Gegen Abend meldete der Wasserversorger Vollzug: die Leitung war repariert.

Etwa 13 000 Haushalte waren am Mittwoch (1. August) in Elsterwerda (Landkreis Elbe-Elster, Brandenburg) nach einem Rohrbruch an einer Wasserhauptleitung von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Gegen 17.30 Uhr meldete der Wasser- und Abwasserverband Elsterwerda, dass die Havarie an der Trinkwasserhauptversorgungsleitung behoben wurde. "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird diese Versorgungsleitung durch den Verband gespült und anschließend schrittweise in Betrieb genommen", hieß es.

Bei der Leitung handelte es sich um die Haupt-Trinkwasserversorgungsleitung zwischen Elsterwerda und Würdenhain. Nach Informationen der "Lausitzer Rundschau" wies die 40-Zentimeter-Leitung einen drei Meter langen Riss auf. Der Druck in der Leitung liege im Normalfall bei sieben bar. Schon am Dienstag gegen 21 Uhr wurde ein Druckabfall in der Leitung festgestellt. Die Mitarbeiter des Wasserverbandes hatten die ganze Nacht nach dem Leck gesucht, hieß es. Das Leck wurde dann im Bereich der Baustelle des Neubaus des Röder-Wehres bei Würdenhain gefunden.

Auch das Krankenhaus war betroffen

Von der Havarie war auch das Krankenhaus Elsterwerda betroffen. Es wurde nach Angaben des Wasser- und Abwasserverbands Elsterwerda mit Wasserwagen versorgt. Die Notfallversorgung im Klinikum sei dadurch gewährleistet gewesen, sagte der Ärztliche Direktor des Krankenhauses, Roland Reinehr, am Mittwochmorgen.

Die betroffenen Orte ohne Trinkwasserversorgung waren: die gesamte Ortslage Elsterwerda mit Kraupa, Haida, Saathain, Würdenhain, Plessa, Döllingen, Kahla, Hohenleipisch und Dreska. Durch die Feuerwehr Elsterwerda waren Notwasserabnahmestellen für Brauch-Wasser an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet Elsterwerda eingerichtet. Die Ursache für die Havarie war zunächst unklar. (dpa/al)