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EnBW-Tochter Yello wechselt von SAP auf Powercloud

Vom ERP-Platzhirsch zur Powercloud: Künftig wird Yello seine Kernprozesse wie Abrechnung, Marktkommunikation und CRM über eine neue IT-Plattform abbilden. EnBW selbst will im nächsten Jahr wechseln.

Innerhalb von neun Monaten ist die Konzernmarke Yello mit allen Kunden in die Powercloud umgezogen. Bereits zwei Tage nach der Migration habe man wieder vollständig an der Marktkommunikation teilnehmen und Endkundenverträge abrechnen können, so die EnBW-Tochter. Nach ZfK-Informationen entschied sich EnBW im Zuge eines vor zwei Jahren gestarteten Digitalisierungs-Projekts sowohl Ihre Töchter als auch die Konzernmarke selbst von SAP IS-U und SAP CRM zur IT-Plattform von Powercloud umzuziehen.

Nachdem mit Yello eine siebenstellige Anzahl an Kunden mit allen Kernprozessen wie Abrechnung, Marktkommunikation und CRM auf die Powercloud übertragen wurde, steht im nächsten Jahr der Umzug der EnBW-Kernmarke als letzter Schritt im Migrationsprojekt an. Von da an werden alle Kunden der EnBW auf der IT-Plattform betrieben.

Auch Eon hatte sich bereits dazu entschieden, auf die Powercloud zu migrieren. Ebenso befinden sich weitere Versorgungsunternehmen wie die EWE aus Oldenburg oder die MVV Tochter EVO Energieversorgung Offenbach aktiv in einem Projekt mit Powercloud. "Durch die Umstellung unserer gesamten IT-Architektur werden wir zu einem der führenden digitalen Anbieter im Wettbewerb", sagte dazu EnBW-Chef Frank Mastiaux. Kurze Time-to-Market-Zeiten, individuelle Produktlösungen und eine effiziente Interaktion würden ein attraktives Kundenerlebnis garantieren. Basis, um diese Ziele zu erreichen, sei der datenbasierte Vertrieb, so Mastiaux. (sg)