Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV wird ab Oktober als weiterer Market Maker für Gasprodukte auf dem Preissschirm Enmarket aktiv.

Enmacc gewinnt OMV als Market Maker

Ab dem vierten Quartal wird der österreichische Energiekonzern für zusätzliche Liquidität auf dem Preisschirm Enmarket sorgen.

Neben Wingas und Statkraft ist ab Oktober diesen Jahres auch der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV als Market Maker für Gasprodukte auf dem unabhängigen Preisschirm Enmarket von Enmacc aktiv. Kunden können auf auf diesem Preisschirm für den bilateralen Handel von Standard-Energieprodukten eigene Bids und Offers einstellen und entscheiden, wer diese sehen und handeln darf. OMV wird künftig über eine automatische Schnittstelle zunächst kontinuierlich Preise für H-Gas-Standardterminprodukte bereitstellen. Das österreichische Unternehmen ist bereits seit Anfang 2017 auf der Enmacc-Ausschreibungsplattform Entender vertreten. "Wir wollen für unsere Kunden die Möglichkeiten einer marktorientierten und transparenten Gasbeschaffung erweitern", erklärt Hannes von Ahn, Geschäftsführer der OMV Gas Marketing & Trading Deutschland GmbH. Wichtig für OMV sei neben einem preislich überzeugenden Angebot, dass die Beschaffungsprozesse effizient abliefen.

Enmacc baut Angebot aus

"Wir sind davon überzeugt, dass wir beides mit unserem Gaspreis-Feed und den vollautomatisierten Prozessen, die über die Plattform Enmarket abgewickelt werden, unseren Kunden bieten können", so von Ahn weiter. Darüberhinaus hat Enmacc sein Angebot weiter ausgebaut. So können über die Funktion Third-Party-Trading Versorger und Dienstleister im Namen ihrer Kunden auf Enmacc aktiv werden und neue Geschäftsmodelle erschließen. Über eine App zur mobilen Nutzung der Plattform haben Kunden zudem nun jederzeit Zugriff auf Preis- und Deal-Informationen. Die Funktion Price Alarm ermöglicht neuerdings auch die automatische Überwachung von Marktbewegungen einzelner Standard-Energieprodukte, dies ist auch über die IOS-App möglich. (hoe)