Entwarnung bei Uran im Trinkwasser

Nach Angaben des Landesumweltamtes konnte Allstedt im Südharz als letzte Stadt Sachsen-Anhalts die zu hohe Uran-Belastung beseitigen.

Dazu liefert nun ein neuer Versorger unbedenkliches Wasser an die Stadt im Landkreis Mansfeld-Südharz. Beim Wasser aus eigenen Quellen hatte die Belastung weiterhin über dem Grenzwert gelegen. In Allstedt wurde natürlich im Boden vorkommendes Uran ausgespült.

Die Behörden räumen jedoch ein, dass das Wasser aus dem heimischen Wasserhahn dennoch belastet sein kann, berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". Zu Belastungen könne es beispielsweise durch alte Bleileitungen kommen. Durch überdüngte Felder hingegen könne eine zu hohe Sulfatbelastung entstehen.

Landesweit ist den Behörden zufolge die Trinkwasserqualität gut. 70 % des Trinkwassers stamme aus dem Grundwasser, 30 % aus Talsperren. 99,9 % der Haushalte seien an das öffentliche Wassernetz angeschlossen. (msz)