Angela Wilkinson ist seit 1. November 2019 Generalsekretärin des Weltenergierats. Bild: © World Energy Council

Erstmals hat der Weltenergierat eine Generalsekretärin

Angela Wilkinson ist die sechste im Amt in dem 96 Jahre alten Entscheider-Dialogforum. Und die erste Frau. Wo sie zuletzt wirkte, in welchen Energieunternehmen sie tätig war:

Angela Wilkinson hat am Monatsanfang als Generalsekretärin und Vorstandschefin (CEO) des Weltenergierates (WEC) begonnen. Sie ist die erste Frau in dieser Position in der 96-jährigen Geschichte des Dialogforums von Entscheidern. Dies geht aus einer Pressemitteilung vom Montag hervor.

Direkt davor war die Oxford-Expertin für die Zukunft der Energie mit Führungserfahrung in der Branche und Autorin dort Senior Director "Scenarios and Business Insights". Vor dem WEC baute sie bei der Industriestaaten-Organisation OECD maßgeblich den Bereich "Strategische Vorsorge" auf. Zuvor war sie Jahrzehnte lang bei Shell und British Gas. Sie ist unter anderem Associate Fellow an der Said Business School in Oxford. Den Aufsichtsräten von ECI in Oxford und der russischen HSE gehört die promovierte Physikerin ebenfalls an.

Vorgänger war Christoph Frei

Frau Wilkinson folgt in der Position dem Schweizer Multi-Wissenschaftler Christoph Frei nach. Ethisphere rechnete ihn 2008 laut WEC-Website zu den 100 einflussreichsten Menschen in Wirtschaftsethik. Er stieß unter anderem folgende Projekte an:

  • die "Energy Access Partnership" mit Sitz in Südafrika,
  • die "Partnering Against Corruption Initiative" des WEC und
  • den Runden Tisch der Uni Lausanne (EPFL) zu nachhaltigen Biokraftstoffen. (geo)