Das Holstentor - Wahrzeichen von Lübeck. Bild: Gabriele Planthaber / pixelio.de

Stadtwerke Lübeck schließen Vergleich mit Oelrich

Jürgen Oelrich, ehemaliger Betriebsratsvorsitzender der Stadtwerke Lübeck, wurde zu hoch entlohnt.

Im Streit um den zu großzügig entlohnten Betriebsratschef der Stadtwerke Lübeck, Jürgen Oelrich, haben die betroffenen Parteien nun einen Vergleich geschlossen. Dies berichtet die "Frankfurter Rundschau" unter Berufung auf DPA. Rechtsmittel gegen Urteile des Arbeitsgerichts Lübeck wurden, so die Stadtwerke Lübeck, zurückgezogen. Einer Amtsenthebung wegen Begünstigung von Oelrich hatte das Gericht zwar zugestimmt, eine fristlose Kündigung wegen Spesenbetrugs hielt das Gericht jedoch für unangemessen. Wie die Stadtwerke angaben, ist der Betriebsratsvorsitzende mit sofortiger Wirkung aus Betriebs- und Aufsichtsrat ausgeschieden. Laut Medienberichten wird er künftig als Meister im technischen Service tätig sein.

Oelrich wurde 2009 als stellvertretender Abteilungsleiter angestellt. Sein Jahresgehalt in Höhe von 115 000 € überstieg deutlich das seines Abteilungsleiters. (msz)