Sven Semet ist "HR Thought Leader" bei IBM. Auf dem VKU-Personalforum in München spricht er am 21. November um 9.10 Uhr über Künstliche Intelligenz im Recruiting. Bild: © IBM

"In 3-5 Jahren nutzen die meisten Personalabteilungen Chatbots"

Sven Semet setzt bei IBM mit vielen großen internationalen Unternehmen Optimierungen in bestimmten Personalprozessen um. Er begründet, warum KI in der HR auch etwas für kleine Stadtwerke sein kann. Auf dem VKU-Personalforum ist er Keynote Speaker.

Die Kommunalwirtschaft ist bei der Digitalisierung im Personalwesen mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) nicht besonders im Rückstand, sondern "ganz Deutschland, bis auf die ganz Großen wie Deutsche Bahn, Siemens oder Telekom". Diese Ansicht vertritt der HR Thought Leader von IBM, Sven Semet, gegenüber der gedruckten ZfK-Novemberausgabe, die am Montag erscheint (Seite 29).

Dennoch glaubt Semet, dass der Einsatz einfacher Chatbots im Arbeitgebermarketing auch kleinen Kommunalunternehmen hilft und für sie bezahlbar ist. Die automatischen Sprechblasen-Assistenten könnten nämlich "70 bis 80 Prozent" der Fragen von Interessenten zu den Arbeitsplatzkonditionen beantworten, und zwar auch außerhalb der Geschäftszeiten, in denen diese Zeit zur Arbeitsplatzsuche hätten.

In der Druckausgabe (nur im Abo erhältlich) beantwortet Semet auch die Frage, was ein solch einfacher Frage-Antwort-Chatbot und komplexere Systeme auf Basis von KI kosten.

Semet hält am 21. November von 9.10 Uhr an eine Keynote zum Auftakt des zweitägigen VKU-Personalforums (Programm und Anmeldung über diesen Link zum chronologisch geordneten ZfK-Terminkalender). Der 49-Jährige diskutiert nach IBM-Angaben "mit vielen großen internationalen Unternehmen Personalprozess-Optimierungen im Bereich von ʹTalent Acquisitionʹ, ʹTalent Engagement & Leadershipʹ, ʹTalent Developmentʹ, ʹTalent Optimizationʹ und ʹTalent Analyticsʹ und setzt sie mit ihnen um." Sein Konzern bietet seit Jahren KI-gestützte Lösungen an, unter anderem für HR-Abteilungen. (geo)