Diana Rauhut ist im Mainova-Vorstand künftig für die Geschäftsbereiche Vertrieb Privat- und Gewerbekunden, IT und Kundenservice verantwortlich.
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Innogy-Managerin Diana Rauhut rückt in den Mainova-Vorstand ein

Der Vorstand der Frankfurter Mainova wird bald wieder aus vier Mitgliedern bestehen. Die Innogy-Managerin Diana Rauhut soll die Digitalisierung des Regionalversorgers vorantreiben.

Der Mainova-Aufsichtsrat bestellte in seiner Sitzung am Donnerstag Diana Rauhut für fünf Jahre zum Vorstand, wie der Energieversorger mitteilte. Die 42-Jährige wird zukünftig die Geschäftsbereiche Vertrieb Privat- und Gewerbekunden, IT und Kundenservice verantworten. Der genaue Zeitpunkt des Dienstantritts werde zeitnah bekannt gegeben, hieß es weiter.

Rauhut studierte Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Energiewirtschaft am Energiewirtschaftlichen Institut (EWI) in Köln. Sie begann ihre berufliche Laufbahn im RWE-Konzern als Business Development Managerin in Frankfurt am Main. Es folgten weitere Stationen in Energiehandel und Netzservices im Konzern sowie in der Zentrale der RWE AG unter anderem in den Bereichen Finanzen, Prozesse und IT. Zuletzt war die Managerin bei der Innogy SE in einer leitenden Position im Geschäftskundenvertrieb tätig und verantwortete hier Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Digitalisierung. Diana Rauhut ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Neue Aufgaben durch die Digitalisierung

Im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung des Konzerns hatte der Aufsichtsrat eine Erweiterung des Mainova-Vorstands von derzeit drei auf vier Mitglieder beschlossen, um den "Herausforderungen der zunehmenden Transformation des Energieversorgungssystems sowie der Digitalisierung und der damit verbundenen Vielzahl an neuen Aufgaben zu begegnen". 

„Wir freuen uns, Diana Rauhut als neues Vorstandsmitglied gewonnen zu haben, die über eine langjährige Erfahrung und eine hohe Expertise im Energiesektor und im Management von Veränderungsprozessen verfügt“, sagte der Mainova-Aufsichtsratsvorsitzende, Frankfurts Bürgermeister Uwe Becker. Mit dem erweiterten Vorstand sei der kommunale Versorger "noch besser gerüstet, um sich auch zukünftig erfolgreich im Wettbewerb zu behaupten und die Energiewende konsequent voranzutreiben". Der Mainova-Vorstand setzt sich somit künftig aus folgenden Mitgliedern zusammen: Vorstandschef Constantin H. Alsheimer, Norbert Breidenbach, Lothar Herbst und Diana Rauhut. (hil)