Andreas Hoffknecht ist seit der Gründung 2015 Technischer Geschäftsführer der Energienetze Mittelrhein, einer Tochter der Energieversorgung Mittelrhein (EVM) in Koblenz. Bild: © EVM

Koblenzer Netztochter und Hoffknecht verlängern vorzeitig miteinander

Der Technische Gründungsgeschäftsführer der EVM-Tochter ENM, Andreas Hoffknecht, will und darf bis Oktober 2024 weitermachen. Die Fusion sei geglückt, viele technische Innovationen seien eingeführt, hieß es.

Kontinuität an der Spitze der Energienetze Mittelrhein (ENM), einer Tochter des Koblenzer Kommunalversorges Energieversorgung Mittelrhein (EVM): Die Gesellschafterversammlung hat Andreas Hoffknecht vorzeitig für weitere fünf Jahre, bis zum 31. Oktober 2024, zum tTechnischen Geschäftsführer des Unternehmens bestellt. Dies geht aus einer EVM-Pressemitteilung vom Montag hervor. Hoffknecht führt die ENM seit ihrer Gründung im Jahr 2015. Sein kaufmännischer Kollege Udo Scholl ist seit Juli 2017 an Bord.

Als Begründung führt die EVM an, der 48-Jährige habe gemeinsam mit seinen Führungskräften die Netzbereiche aus den drei Vorgängerunternehmen Kevag, Gasversorgung Westerwald und Energieversorgung Mittelrhein erfolgreich vereinigt. Zu den Karrierestationen des promovierten Physikers zählen die Kommunalversorger MVV Energie aus Mannheim, die Stadtwerke Osnabrück sowie die Stadtwerke Münster. Letztere hatte Hoffknecht im April 2014 verlassen, nachdem ihm der Rat der Stadt überraschend den Vertrag nicht verlängert hatte.

AR-Brillen und 360-Grad-Aufnahmen im Netzbetrieb

In Koblenz liegt ein besonderes Augenmerk Hoffknechts auf technischen Innovationen:

  • Im Netzbetrieb führte er Augmented-Reality(AR)-Brillen ein. Diese können beispielsweise Monteure beim Systemcheck von Anlagen unterstützen.
  • Ganz neue Möglichkeiten haben sich zudem durch den Einsatz hochaufgelöster 360-Grad-Aufnahmen ergeben. Diese Digitalbilder erleichtern Planung und Arbeit der Netzmonteure und werden inzwischen als wertvolles Planungstool auch in einigen Bauämtern in der Region eingesetzt.
  • Auch die Einführung intelligenter Betriebsmittel in den Netzen – wie regelbare Ortsnetztransformatoren (RONT) und -stationen hat er vorangetrieben.

Die ENM, eine Beteiligung des Stadtwerke-Netzwerks Thüga, unterhält mit 550 Mitarbeitern 7000 Kilometer Stromleitungen, 6000 Kilometer Erdgasnetz sowie hunderte Verteil- und Umspannsysteme in über 400 Kommunen in Rheinland-Pfalz. (geo)


Diese Meldung wurde am 8. Januar 2019 gegen 13.20 Uhr nach Hinweisen der ENM geändert. (geo)