Kox wechselt von Trianel zu BET

Jetzt kommt auch in die zweite Führungsebene der Kooperation Trianel Dynamik. Und die Berater von BET leiten den Generationswechsel ein.

An der Spitze des energiewirtschaftlichen Beratungsunternehmens BET aus Aachen steht nach 28 Jahren der Generationswechsel an: Die Gründungsgeschäftsführer Dr. Michael Ritzau und Dr. Wolfgang Zander kündigten gestern an, sich Ende des Jahres als Geschäftsführungs-Duo zurückzuziehen.

Erst Gesellschafter, dann Geschäftsführer

Als Nachfolger koren sie bereits zum 1. Juli Dr. Alexander Kox und Dr. Olaf Unruh. Kox ist derzeit noch Bereichsleiter Energie bei der Stadtwerkekooperation Trianel ebenda. Unruh ist der bereits Führungskraft bei BET. Beide sollen bereits Anfang diesen Jahres BET-Gesellschafter werden. Die Studienfreunde Ritzau und Zander wollen als Generalbevollmächtigte von BET bleiben und die Projektarbeit weiter unterstützen.

Damit kommt auch in die zweite Führungsebene von Trianel Bewegung. In einer Woche tritt Dr. Oliver Runte in die Geschäftsführung der Aachener ein und folgt damit auf Dr. Jörg Vogt. Der geht "auf eigenen Wunsch", berät die Kooperation aber weiter.

Kox fing 2004 bei Trianel an

In der dritten Führungsebene hatte es voriges Jahr mindestens eine Änderung gegeben: Tim Karnhof war als Abteilungsleiter Smart Metering gegangen, "um sich neuen Herausforderungen zu stellen". Sein Nachfolger ist seit 1. September Sascha Reif.

Sowohl Trianel als auch BET waren 1998 gegründet worden, als der deutsche Strommarkt geöffnet wurde. Alexander Kox ist seit November 2004 bei Trianel, nach Stationen an der Börse EEX und bei Eon, so sein Profil auf der Karriereplattform Xing. Sein künftiger Co-Geschäftsführer bei BET, Olaf Unruh, ist seit 2015 bei BET, als Geschäftsbereichsleiter Netzberatung. BET setzt nach eigenen Angaben mit über 90 Beschäftigten an vier Standorten jährlich mehr als zehn Mio. Euro um.

EFET muss sich einen Neuen suchen

Kox dürfte perspektivisch sein Ehrenamt als Vorstandsvorsitzender beim Händlerverband EFET Deutschland niederlegen müssen. Er repräsentiert bald keinen Energiehändler mehr. Bei der Einladung zu einem Pressegespräch der EFET auf der Leitmesse E-World am 8. Februar ist er noch als solcher einer der Gesprächspartner. (geo)