Mittlerweile ist das Leck behoben und das Wasser im Niedersachsen fließt wieder.
© OOWV

Leck in Friesland

Kein Wasser für 13 000 Haushalte: Ein Riss in der Wasserleitung setzte einen Teil des OOWV-Versorgungsgebiets auf’s Trockene. Mittlerweile ist der Schaden wieder behoben

Bei drei friesländischen Kommunen (Zetel, Varel, Bockhorn) kam am Mittwoch kein Tropfen mehr aus dem Wasserhahn. In den frühen Morgenstunden fiel der Druck in den Wasserleitungen bis hin zum Ausfall der Trinkwasserversorgung. Bis zum späten Vormittag saßen rund 13 000 Haushalte auf dem Trockenen.

Der OOWV ging dem Vorfall schnellstmöglich auf den Grund und stellte einen 2,5 Meter langen Riss an der betroffenen Leitung fest. Für die Reparatur musste die Versorgung auf einer Leitungslänge von 2,5 Kilometern unterbrochen werden. In diesem Bereich befindet sich nur ein Hausanschluss. Bis zum Abend lief das Wasser bei allen Betroffenen wieder.

Wassertrübungen unbedenklich

Während der Arbeiten kam es zu Trübungen des Trinkwassers mit Mangan und Eisen. Hintergrund war die veränderte Fließgeschwindigkeit im Netz. Die Verfärbungen seien aber nach Angaben des OOWV unbedenklich gewesen. (ls)