Die Pilotbohrung an der A93 Bild: Rewag

Mit dem Spülbohrer zur neuen Trinkwasserleitung

Die Rewag verlegt derzeit mit einem besonderen Verfahren eine neue Trinkwasser-Hauptleitung im Regensburger Westen.

Wenn im Leitungsbau keine Gräben gezogen werden können, verwendet man das sogenannte Spülbohrverfahren. Dabei wird zuerst ein Loch durch den Untergrund gebohrt – die Pilotbohrung – und dieses in einer zweiten Bohrung anschließend vergrößert. Das dadurch zerkleinerte Erdreich wird mit Wasser ausgespült und das Bohrloch zugleich zur Stabilisierung mit einer Bentonit-Lösung (eine Mischung aus verschiedenen Tonmineralien) ausgekleidet. Am Schluß kommt ein Schutzrohr hinzu, in dem die eigentliche Trinkwasserleitung mit einem Durchmesser von 20 cm verlegt wird.

Die Leitung wird derzeit mit dem speziellen Bohrverfahren unter der Autobahn A 93 Holledau – Weiden/Hof hindurch verlegt. Von diesem Ausgangspunkt aus, wird die Leitung in die westlichen Stadtteile Regensburgs, wo viele Neubauten entstanden sind, verlegt. (sg)