Guntram Pehlke, Vorsitzender der VKU-Landesgruppe in Nordrhein-Westfalen und neuer VKU-Vizepräsident für die Energiewirtschaft
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Pehlke wird VKU-Vizepräsident

Erst wurde Guntram Pehlke von der DSW21 zum Vorstand der VKU-Landesgruppe in NRW gewählt. Jetzt übernimmt er das Amt des Vizepräsidenten im Verband.

Guntram Pehlke hat künftig gleich zwei Führungspositionen beim VKU inne: Nachdem der Vorstandsvorsitzende der DSW21 (Dortmunder Stadtwerke) erst Anfang Januar zum Landesgruppenchef der VKU-Gruppe Nordrhein-Westfalen ernannt wurde, gehört er nun auch zum Kreis der Vizepräsidenten des Verbandes.

Der VKU-Vorstand hat Pehlke am Dienstag einstimmig zum ehrenamtlichen Vizepräsidenten für den Bereich Energiewirtschaft gewählt. Damit folgt der Aufsichtsratsvorsitzende der Steag auf Andreas Feicht, der zum 1. Februar als beamteter Staatssekretär für Energie und Digitales in das Bundeswirtschaftsministerium nach Berlin gewechselt ist.

Infrastrukturen vernetzen

Pehlke hat eine klare Vision für seine Arbeit im Verband: "Wir müssen den Ausbau der Nah- und Fernwärmenetze voranbringen und die Sektorenkopplung mit einer grundlegenden Reform der Entgelte, Abgaben und Umlagen fördern." Darüber hinaus geht es für den neuen VKU-Vizepräsidenten darum, die Entwicklung neuer Konzepte für die Energiesektoren vernetzter zu denken und die Kommunen in den Gesamtprozess stärker einzubeziehen.

"Die Kommune der Zukunft ist klimagerecht, energie- und ressourceneffizient, innovativ und bürgernah. Dafür ist es notwendig, nicht mehr jede Infrastruktur für sich allein zu betrachten, sondern in den Lebensräumen ganzheitlich zu planen. Neue Technologien helfen uns heute schon dabei, die Versorgungs-, Verkehrs- und Kommunikations-Infrastruktur weiterzuentwickeln." (ls)