Stefan Pöschel ist neuer Geschäftsführer der Interargem.
Bild: © Interargem

Pöschel ist neuer Interargem-Geschäftsführer

Stefan Pöschel übernimmt auch die Leitung der MVA Bielefeld und der Enertec Hameln. Der 50-Jährige soll die Strategie der Interargem weiterentwickeln und das Wachstum des Unternehmens erfolgreich fortsetzen.

Bereits zum Monatsanfang hat Stefan Pöschel die Leitung der Interargem übernommen. Das zu 100 Prozent kommunale Unternehmen mit Hauptsitz in Bielefeld betreibt zwei thermische Abfallverwertungsanalgen in Bielefeld-Heepen und Hameln-Afferde, Mehrheitseigner mit 75,84 Prozent sind die Stadtwerke Bielefeld. Pöschel folgt auf Peter Müller, der seit Januar diesen Jahres Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld ist und die Interargem als nebenamtlicher Geschäftsführer weiter betreut.

Pöschel wird, wie sein Vorgänger auch, die Geschäftsführung der MVA Bielefeld und der Enertec Hameln übernehmen. Dort wird er, neben dem technischen Geschäftsführer Thomas Pörtner, für den Vertrieb, den kaufmännischen Bereich und die Unternehmensentwicklung zuständig sein. Pöschel wechselt von der KAVG Kreisabfallverwertungsgesellschaft mbH Minden-Lübbecke zur Interargem.

Pöschel will kommunale Kooperation vertiefen

"In seiner vorherigen Position hat Stefan Pöschel in den vergangenen knapp zwei Jahren Akzente in der Region Ostwestfalen-Lippe gesetzt. Wir sind überzeugt, dass er die Strategie der Interargem weiterentwickeln und das Wachstum des Unternehmens erfolgreich fortsetzen wird", erklärte der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Interargem, Martin Uekmann. Pöschel kündigte an,, die kommunale Kooperation in Ostwestfalen im Abfallwirtschaftsbereich vertiefen zu wollen. Darüber hinaus wolle er zeigen, dass "wir mit unseren Abfallverbrennungsanlagen ein aktiver Teil des Klimaschutzes sind". Denn aus Abfällen von Bürgern und Gewerbe werde "bei uns" umweltfreundlicher Strom und Fernwärme. (hoe)