Rheinenergie wirbt besser Personal an als die großen Vier

Die Hauptverwaltung von Rheinenergie in Köln
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Thomas Poischen und Jürgen Schmitt, Personalreferenten bei der Kölner Rheinenergie (von links), nehmen am 9. April 2019 die Auszeichnung "Best Recruiters" 2018/19 in Gold entgegen.
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Die Kölner Rheinenergie, die Mannheimer MVV und die Thüga – drei kommunale Großunternehmen haben in der Energiebranche die Auszeichnung "Best Recruiters" erhalten.

Innerhalb der Energiebranche haben die Kommunalunternehmen Rheinenergie, MVV und Thüga am Dienstag den jährlichen internationalen Preis "Best Recruiters" verliehen bekommen. Die Kölner verteidigten dabei den ersten Platz und eine Auszeichnung in Gold, Zweiter wurden die Mannheimer und Dritter die AG des Stadtwerke-Netzwerks mit Sitz in München. Unter den Dienstleistern erzielte das Kreislaufwirtschafts-Unternehmen Remondis den ersten Platz. Beim öffentlichen Dienst siegte die Stadt München vor der Bundeswehr und der Arbeitsagentur.

Insgesamt wurden von der Wiener GPK Event- und Kommunikationsmanagement GmbH 69 erste, zweite und dritte Plätze vergeben. Dies geht aus Informationen auf der Landingpage und von Rheinenergie hervor.

Schwerpunkt Online

GPK untersucht jährlich die 400 größten Unternehmen in der D-A-CH-FL-Region auf ihre Recruiting-Qualität mit Schwerpunkt Online-Arbeitgebermarke, nach eigenen Angaben mit über 200 wissenschaftlichen Kriterien; die Wirtschaftsuniversität (WU) Wien ist im Beirat vertreten. Hierzu werden jeweils vier Fake-Bewerbungen verschickt. Die vier Säulen sind:

  • die Arbeitnehmerakquise-Aktivität der Unternehmen im Internet und in den sozialen Medien
  • eine Analyse der Online-Stellenanzeigen
  • der Umgang mit Bewerbern - so bleiben zum Beispiel im Schnitt drei von vier Bewerbungen über die Karriereplattform Xing unbeantwortet.
  • das Feedback, das Bewerber an GPK melden können, das aber nicht in die Ranking-Wertung eingeht.

"Wir setzen wie Bewerber verstärkt auf die Unternehmenskultur"

Die Rheinenergie fühlt sich damit erneut in ihrer Arbeitnehmerakquise-Strategie bestätigt. Diese setzt neben den klassischen Kanälen wie Stellenausschreibungen verstärkt auf soziale Medien wie Xing, Facebook und Co.

Personalvorstand und Arbeitsdirektor Norbert Graefrath: "Neben Faktoren wie Leistungen des Unternehmens und Arbeitsplatzsicherheit achten Bewerber zunehmend auch auf die Kultur und das Miteinander in einem Unternehmen. Dieser Entwicklung tragen wir mit dem in 2016 angestoßenen Kultur- und Strategieprozess Rechnung. Diesen Weg werden wir weiterhin fortsetzen, um auch in Zukunft ein attraktiver Arbeitgeber zu sein." (geo)