Anlässlich der Grundsteinlegung versenkten die beiden Geschäftsführer der Harzwasserwerke, Christoph Donner (Mitte) und Lars Schmidt (rechts) sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Gerd Rappenecker eine kupferne Zeitkapsel im Boden des Neubaus.
Bild: © Harzwasserwerke

Spatenstich für neues Zentrallabor der Harzwasserwerke

An der Granetalsperre entsteht in den kommenden Jahren ein neues Zentrallabor zur Qualitätssicherung des Trinkwassers im Harz. Für modernsten Standard investieren die Harzwasserwerke Millionen.

Der Grundstein für das neue Wasserkompetenz-Zentrum der Harzwasserwerke ist gelegt. Am Dienstag erfolgte der Spatenstich für die 800 Quadratmeter große Labornutzfläche an der Granetalsperre bei Goslar. Der Neubau soll das bereits bestehende Zentrallabor ersetzten und weiterhin die einwandfreie Qualität des Trinkwassers garantieren.

Bis zum Umzug dauert es allerdings noch etwas, voraussichtlich Anfang 2021 soll das neue Labor eröffnet werden. Bis dahin müssen die 20 Mitarbeiter am Standort Langelsheim noch mit den alten Räumlichkeiten aus den 70er Jahren Vorlieb nehmen.

194.000 Kubikmeter Wasser pro Tag

Modernste Laborausstattung, Klimatisierung und Brandschutz lässt sich der Versorger aus dem Harz rund sechs Mio. Euro kosten – für die Wasserwerke eine Investition in die Prozess- und Qualitätssicherung der Zukunft.

Die Granetalsperre ist mit 46,6 Mio. Kubikmetern Wasser das größte Reservoir der Harzwasserwerke. Bis zu 194.000 Kubikmeter Rohwasser werden täglich in Langelsheim aufbereitet. (ls)