Scheidender und künftiger DWA-Präsident: Otto Schaaf (l.) und Uli Paetzel.
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Uli Paetzel wird Präsident der DWA

Otto Schaaf trat nach drei Amtszeiten bei der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall nicht wieder an.

Uli Paetzel, Vorstandschef der Emschergenossenschaft und des Lippeverbands, wird neuer Präsident der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA). Die Mitgliederversammlung habe den 46-Jährigen in Berlin einstimmig ins Amt gewählt, teilt die DWA mit. Zum kommenden Jahreswechsel folgt Paetzel damit Otto Schaaf, dem Vorstand der Stadtentwässerungsbetriebe Köln, der nach drei Amtszeiten nicht wieder antrat.

Der DWA spricht Paetzel eine große Wirkungsmacht zu, die auf einem guten Zusammenspiel von ehren- und hauptamtlichen Akteuren beruht. Wichtig für die Zukunft seien ihm die Digitalisierung, die Junge DWA sowie die Notwendigkeit, auch künftig Ehrenamtliche für die Mitarbeit zu gewinnen. Die Wasserwirtschaft sei eine für den Bürger kaum wahrnehmbare Schlüsselbranche, deren Bedeutung es auch gegenüber der Öffentlichkeit darzustellen gilt. „Grün-blaue Infrastrukturen“ seien positive, harte Standortfaktoren, so Paetzel.

Neben seiner hauptamtlichen Vorstandstätigkeit und seiner neuen Aufgabe als DWA-Präsident ist Paetzel auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen. (wa)