Wupperverband zertifiziert sich im TSM

Der Wupperverband ist für seine Abwasserreinigung und Siedlungsentwässerung im Bereich Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) zertifiziert worden.

Nachdem zwei TSM-Experten der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft (DWA) Anfang März den Wupperverband prüfte, erhielt dieser am Mittwoch (29. Mai) die TSM-Urkunde. Diese Zertifizierung bezieht sich auf das Technische Sicherheitsmanagement in den 11 Klärwerken sowie den Anlagen der Siedlungsentwässerung, wie Regenbecken und Sammler, die der Wupperverband betreibt. Sie bescheinigt den Führungskräften in diesen Aufgabengebieten, dass technische und sicherheitsrelevante Regelungen und Strukturen, wie dem Arbeitsschutz, nach den geltenden Anforderungen organisiert und umgesetzt werden. Der Wupperverband reinigt in seinem Verbandsgebeit das Abwasser von rd. 950 000 Einwohnern sowie Industrie und Gewerbe.

Die Zertifizierung umfasst u. a. Anforderungen für Organisation und Aufgabenverteilung, Fortbildung und Unterweisung, technische Dokumentationen, Gefährdungsbeurteilungen, Explosions- und Brandschutz sowie Sicherheit und Baustellen. "Bei der Vorbereitung auf die Zertifizierung haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intensiv mit den Abläufen auf den Anlagen beschäftigt", sagt Prof. Bernd Wille, Vorstand des Wupperverbandes. "Unser Bewusstsein für Arbeitsschutz-Aspekte wurde noch einmal geschärft und wir denken, dass wir die Arbeitssicherheit auf unseren Anlagen damit noch weiter verbessern können." In fünf Jahren steht eine Folgeüberprüfung an. (sg)