Neuer VKU-Chef in Thüringen: Thomas Zaremba
© Stadtwerke Energie Jena-Pößneck

Zaremba neuer Vorsitzender der VKU-Landesgruppe Thüringen

Der VKU hat auf seiner Landesversammlung in Thüringen einen neuen Vorstand bestimmt. Auf den neuen Vorsitzenden, Thomas Zaremba, und seine Kollegen warten große Zukunftsaufgaben.

Thomas Zaremba, Geschäftsführer der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH, ist neuer Vorstandsvorsitzender der Landesgruppe Thüringen des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). Die Mitgliederversammlung wählte ihn für die Amtszeit von vier Jahren. Zarembas Stellvertreter sind Jörg Reichl, Bürgermeister in Rudolstadt sowie Hans-Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Stadtwerke Sondershausen. Alle drei engagieren sich bereits seit mehreren Jahren aktiv im Vorstand des VKU.

Katherina Reiche, VKU-Hauptgeschäftsführerin, dankte dem ausscheidenden Vorsitzenden Reinhard Koch sowie den Vorstandsmitgliedern für ihr ehrenamtliches Engagement und ihren Einsatz für die Interessen kommunaler Unternehmen in Thüringen. Koch, Geschäftsführer der Stadtwerke Suhl/Zella-Mehlis, war seit 2006 Vorsitzender der Landesgruppe.

Der neue Thüringer Vorstand

Die weiteren Mitglieder des Vorstands sind Ulrich Gabel von den Eichsfeldwerken, André Grieser, Energieversorgung Gera, Werner Pods, Energieversorgung Rudolstadt sowie Veit Sengeboden, Stadtwerke Ilmenau. Neu im Vorstand sind Constanze Reppin, Stadtwerke Bad Langensalza, Sandra Fröhlich, Energieversorgung Inselsberg, Karel Schweng, SWE Energie sowie Henning Weiß, Stadtwerke Mühlhausen. Diese acht Vorstandsmitglieder sind jeweils Geschäftsführer ihrer VKU-Mitgliedsunternehmen.

Ebenfalls neu im Vorstand ist Wolfgang Rampf, Vorstand der Thüringer Energie AG. Zur neugewählten VKU-Leitung im Freistaat zwischen Rennsteig und Eichsfeld gehört auch Uwe Feige, der Vorsitzende der Landesgruppe Ost des VKU, Abfallsparte VKS, vom Kommunalservice Jena.

Energiewende, Breitband und Digitalisierung

Mehr als 80 Gäste aus Bundes- und Landespolitik, Verbänden und Kommunalwirtschaft tauschten sich zur Zukunft der kommunalen Infrastrukturen in Thüringen aus. Weiterhin ging es insbesondere darum, wie Energiewende, Breitbandausbau und Digitalisierung gestaltet werden können. Die Thüringer Energieversorger investieren, das war herauszuhören, in den nächsten Jahren verstärkt in Solarthermieprojekte und Kraftwerksmodernisierungen sowie in den flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. (sig)