Auch die Aufsichtsratsvorsitzenden packen beim Glasfaserausbau mit an – zumindestens symbolisch.von links: Sebastian Lechner, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtnetze Neustadt am Rübenberge; Willi Ostermann, AR-Vorsitzender der Stadtwerke Neustadt am Rübenberge und Bürgermeister Dominic Herbst, AR-Vorsitzender der Ideenstadtwerke (Wirtschaftsbetriebe)
Bild: © Ideenstadtwerke

Ideenstadtwerke Neustadt bauen Glasfasernetz aus

Das kommunale Unternehmen bündelt dabei die Kräfte mit den Stadtwerken Garbsen. Auch der Einstieg in den Glasfaservertrieb ist geplant.

Die Ideenstadtwerke aus Neustadt am Rübenberge wollen in den nächsten Jahren den Glasfaser-Ausbau in ihrem Heimatmarkt deutlich vorantreiben. Zuerst wird das Neubaugebiet "Hüttenlände" mit schnellem Internet mit bis zu 1000 Megabit pro Sekunde versorgt, im Laufe des Jahres folgt ein Gewerbegebiet und im Frühjahr 2021 der Ortsteil Suttorf. Erste Internet- und Telefoniedienste sollen bereits Ende dieses Jahres zur Verfügung stehen.

Die Ideenstadtwerke, die erst vor einigen Monaten aus den Wirtschaftsbetrieben Neustadt hervorgegangen sind, verzichten bei ihrer Ausbauoffensive auf Vorab-Anschlussquoten, heißt es in der Pressemitteilung. Stattdessen erschließen sie Stadtteile aus eigenem Anspruch, um den Standort Neustadt als lokaler Versorger zu stärken. Einmal erschlossene Gebiete würden dabei auch noch nachträglich erweitert, etwa wenn ein Baugebiet hinzukomme.

LeineNetz setzt Ausbau um

Das Kommunalunternehmen aus dem Großraum Hannover erschließt sich mit dem Großprojekt gleichzeitig das neue Geschäftsfeld Internet und Telekommunikation. Kooperationspartner sind die Stadtwerke Garbsen. Die gemeinsame Netztochter LeineNetz setzt den Ausbau operativ um und greift dabei auf die Expertise von Garbsen und Neustadt zurück. Dank der Synergien und der Bündelung des Know-hows könnte so ein gemeinsames FTTH-Netz aufgebaut werden, heißt es. (hoe)