(v.l.) die Enni-Vorstände Stefan Krämer und Kai Gerhard Steinbrich sowie die vier Bürgermeister der Gemeinden, die ausgebaut werden: Harald Lenßen, Frank Tatzel, Christoph Landscheidt und Christoph Fleischhauer.
Bild: © Enni

Startschuss für den Glasfaserausbau am Niederrhein

Im Gebiet des Regionalversorgers Enni startet der Glasfaserausbau. Bis 2023 sollen die vier Gemeinden an die leistungsfähige Technologie angeschlossen sein.

Denn nach drei Jahren der Planung startet das Projekt: "Die Deutsche Telekom steht in den Startlöchern. Noch in diesem Monat wird sie mit den Tiefbauarbeiten beginnen", verkünden die ENNI Stadt & Service Niederrhein AöR (ENNI)-Vorstände Stefan Krämer und Kai Gerhard Steinbrich.

Finanziert wird der Ausbau aus Fördergeldern in Höhe von 29 Mio. Euro, die die ENNI von Bund und Land zugesprochen bekommen hatte, wie der Regionalversorger mitteilt. "Dass dieses Geld in unsere Region fließt, bringt uns als Wirtschaftsstandort ordentlich voran", betonen die Bürgermeister der vier auszubauenden Kommunen.

Homeoffice lässt Nachfrage steigen

Wie groß der Bedarf ist, zeigte zuletzt das Interesse der beantragten Anschlüsse. Rund 2000 förderfähige Adressen hatten die Kommunen insgesamt angeschrieben, von denen sich mehr als drei Viertel einen kostenlosen Anschluss gesichert haben. Denn durch Corona haben viele Menschen im Homeoffice festgestellt, wie wichtig schnelles Internet ist.

Bis 2023 soll alles stehen

Bis März 2023 will die Telekom nun die sogenannten weißen Flecken der vier Städte mit einem flächendeckenden Breitbandnetz mit Übertragungsraten von bis zu einem Gigabit die Sekunde erschließen.

Insgesamt profitieren rund 4000 Haushalte, 300 Unternehmen und 66 Schulstandorte von dem Glasfaserausbau. Den Anfang macht die Telekom im Moerser Süden. Im Herbst 2021 soll der erste Netzabschnitt in Betrieb gehen. (gun)