Chancen erkannt: Digitalisierung in Deutschland genießt immer höhere Priorität Bild: © xiaoliangge/stock.adobe.com

NRW: 60 Mio. Euro für Breitband-Ausbau im ländlichen Raum

Gigafähiges Breitbandnetz für den ländlichen Raum – NRW unterstützt elf ländliche Kommunen auf dem Weg zum schnellen Internet.

Breitband sei die Grundlage der Digitalisierung, so erklärt Christina Schulze Föcking (CDU), Umweltministerin in Nordrhein-Westfalen die Förderoffensive für Glasfaseranschlüsse in ihrem Land.

Insgesamt 40 Förderanträge von elf Kommunen mit einem Gesamtvolumen von 60,8 Mio. Euro können für den Breitbandausbau im ersten Quartal dieses Jahres bewilligt werden. Mit den Subventionierungen will NRW die Digitalisierung im ländlichen Raum stärken, da dort kein marktgetriebener Ausbau stattfindet. Bis zu vier Mio. Euro kann jedes Projekt beantragen, wichtigstes Kriterium hierbei ist die Breitstellung eines Glasfaser-Anschlusses.

Weitere Mittel aus dem europäischen Landwirtschaftsfonds geplant

Schulze Föcking kündigte bereits weitere Zukunftspläne für den ländlichen Raum an: Um zukünftig noch mehr Kommunen beim Breitbandausbau unterstützen zu können, stellen wir gerade die Weichen dafür, dass wir kurzfristig weitere ELER-Mittel für den Breitbandausbau im ländlichen Raum bereitstellen können." Der nächste Stichtag zur Einreichung von Förderanträgen ist der 1. Juni dieses Jahres.