Schneller als geplant werden die Mainzer Schulen mit Glasfaser versorgt.
Bild: © Mainzer Breitband

Glasfaserausbau für Mainzer Schulen geht schneller voran als geplant

Das Ziel: Bis Herbst 2021 sollen alle Mainzer Schulen an das schnelle Internet angeschlossen sein. Das wären dann über 50. Nun besteht eine Chance darauf.

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Mainz und die Breitbandanbindung der Mainzer Schulen kann schneller umgesetzt werden, als ursprünglich geplant. Die Mainzer Breitband GmbH hat jetzt die entsprechende öffentliche Ausschreibung der Kommunalen Datenzentrale Mainz (KDZ) gewonnen. Sie wird bis Herbst kommenden Jahres knapp 50 staatliche Mainzer Schulen an das hochleistungsfähige Glasfasernetz anschließen, teilen die Mainzer Stadtwerke mit.

Das umfangreiche Infrastrukturprojekt wird in Zusammenarbeit mit der Mainzer Netze GmbH realisiert. Beide sind Töchter der Stadtwerke, Für die einzelnen Schulen wurden garantierte Bandbreiten zwischen 100 und 500 Mbit/s beauftragt.

Glasfaserplanung: Erste Schulen angeschlossen, weitere folgen

Den Breitband-Ausbau der Mainzer Schulen hatte die Mainzer Breitband GmbH bereits im vergangenen Jahr gestartet. 2019 wurden zunächst acht staatliche und drei private Schulen angeschlossen. 2020 sollten ursprünglich elf weitere Schulen folgen und mittelfristig dann alle anderen staatlichen Schulen. Das Ziel ist nun, alle Schulen in der Landeshauptstadt bis Herbst 2021 ans Glasfasernetz anzuschließen. Das wären dann über 50 Mainzer Schulen.

Die Mainzer Breitband GmbH verlegt pro Jahr rund 40 Kilometer Glasfaserleitungen in Mainz und nutzt dabei auch vorhandene Lehrrohre, die die Mainzer Netze GmbH bei der Sanierung und dem Ausbau der Strom-, Gas- und Trinkwassernetze mitverlegt. Die Kommunale Datenzentrale stellt den IT-Betrieb für die Landeshauptstadt Mainz sicher und bietet darüber hinaus Hosting Dienstleistungen für verschiedene landesweite Verwaltungsverfahren in ihrem ISO 27001 zertifizierten Rechenzentrum an. (gun)