Deutsche Glasfaser startet Ausbau in Sachsen

Die Deutsche Glasfaser hat mit ihrem neuen Büro in Leipzig den achten Standort eröffnet. Das Unternehmen startet in Thallwitz seine Ausbauoffensive in Sachsen.

Mehr als 60 der Thallwitzer hatten sich zum Stichtag 18. November für einen Glasfaser-Anschluss entschieden, darunter auch die Gemeinde selbst sowie dort ansässige Unternehmen. In nur fünf Wochen habe man mehr als die nötigen 40 Prozent der Vertragsabschlüsse erreicht, erinnert sich Michael Kölling, Regionalmanager Mitteldeutschland von Deutsche Glasfaser.

Er kritisierte aber auch die zentrale Hürde vieler örtlicher Kommunen, den nötigen finanziellen Eigenanteil für die sehr langwierigen Förderverfahren zum Breitband-Ausbau aufzubringen. Sein Unternehmen biete ein kostenneutrales privates Ausbaumodell, mit dem sich Gemeinden schnell an ein zukunftsfähiges Glasfasernetz anschließen lassen könnten, so Geschäftsführer Uwe Nickl.

Das Unternehmen, das seinen Ursprung in der niederländischen Reggeborgh-Gruppe hat und seit 2015 unter mehrheitlicher Beteiligung des internationalen Investors KKR agiert, hat nun den Osten für sich entdeckt: So habe man bereits erfolgreiche Nachfragebündelungen in Mecklenburg-Vorpommern und nun auch in Sachsen, erläutert Geschäftsführer Nickl. Mit dem neuen Büro in Leipzig sei nun der achte Standort entstanden, von dem aus die Deutsche Glasfaser den Breitbandausbau mit Glasfaserleitungen bis direkt in die Wohnung (FttH) vorantreiben will. (sg)