Per Ampelfunktion lässt sich der Status der Kunden mit Diclina überprüfen – vom Stand der Einrichtung des Anschlusses bis hin zum Zahlungsverhalten.
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IT-Werkzeug für Internet Service Provider

Kundenanfragen, Vertragsmanagement, Provisionierung, technische Einrichtung oder Abrechnung: Das IT-Tool von "tktVivax" bietet Versorgern, die in den Breitbandausbau einsteigen wollen, Unterstützung.

Alle Anforderungen, die an einen Internet Service Provider gestellt werden, decke die "Digital Client and Network Administration Software", kurz Diclina, ab, wirbt das Telekommunikationsunternehmen "tktVivax". Die Web-Application wird On-Premises, also auf dem eigenen lokalen Rechner, gehostet. Mit dieser Lösung seien wenige Mitarbeiter nötig, um auch ein hohes Kundenaufkommen bewältigen zu können. Denn Mitarbeiter hätten durch die integrierte Netzübersicht nicht nur die Kunden, sondern auch alle IP-Adressen, Ressourcen, Standorte und installierte Technik transparent im Blick, erklärt das Unternehmen aus Berlin.

So lassen sich etwa Neukunden einfach provisionieren, ohne dass die Unterstützung durch einen Techniker nötig sei. Ein weiterer Vorteil sei, dass Diclina das einzige System sei, das unabhängig von Diensteanbietern sei, und zudem ein Funktionsspektrum biete, das es bislang so nicht auf dem Markt gebe, sagt Geschäftsführer Dirk Fieml. Die Lösung habe ihre Praxistauglichkeit schon bewiesen: Sie ist unter anderem bei Comingolstadt, der Zeag und bei den Stadtwerken Bühl im Einsatz.

"Schweizer Taschenmesser" für Internet Service Provider

Als Kundenschnittstelle biete man ein einfaches an den jeweiligen Auftritt des Versorgers angepasstes Portal, über das Interessenten die Verfügbarkeit einzelner Angebote und Datenraten an ihrer Adresse prüfen und entsprechende Pakete direkt beauftragen können. Über die Kundenschnittstelle sei später auch der Online-Zugriff auf Rechnungen oder Einzelverbindungsnachweise möglich.

Der Status jedes Kunden ist für die Service-Mitarbeiter über eine Ampelfunktion ersichtlich – vom Stand der Einrichtung des Anschlusses bis hin zum Zahlungsverhalten. Die Auftragsbearbeitung und das Kundenmanagement werden durch ein Ticket-System unterstützt. Die Anbindung an ERP-Systeme, wie SAP, lässt sich realisieren, ebenso wie andere zahlreiche technische Anwendungen. Außerdem sind Schnittstellen zu Carriern, wie der Telekom, oder weitere zu Anbietern von Netzwerktechnik wie Nokia/Alcatel, Iskratel und künftig auch Huawei vorhanden. (sg)