Freuen sich über ihr neues Netz: die SWK Vorstandsmitglieder, Markus Vollmer (Mitte) und Richard Mastenbroek (Zweiter von rechts) mit den Mitarbeitern Yannic Bonin (links, Eva Stumpf und Dennis Spieß (rechts). Bild: © Stadtwerke Kaiserslautern

Kaiserslautern baut eigenes LoRaWAN-Netz auf

Die Stadtwerke Kaiserslautern haben ein LoRaWAN-Funknetz aufgebaut, das sich über das komplette Stadtgebiet erstreckt. Dieben soll damit unter anderem künftig das Handwerk gelegt werden.

„Unsere Kernkompetenz als Stadtwerk ist das Bereitstellen von Infrastruktur“, sagte Richard Mastenbroek, Vorstandsmitglied der SWK Stadtwerke Kaiserslautern. „Mit LoRaWAN bauen wir nun ein digitales Funknetz für das Internet der Dinge auf.“

Sein Kollege, Vorstandsmitglied Markus Vollmer, erläutert, dass diese neue Funkinfrastruktur n Kaiserslautern viele neue Anwendungsmöglichkeiten ermögliche. „Über kleine Sensoren lassen sich beispielsweise die Füllstände von Altkleidercontainern, die Belegung von Parkmöglichkeiten oder Heizungsanlagen überwachen. Wir selbst werden die neuen Möglichkeiten zur Verbesserung unserer eigenen Prozesse nutzen, etwa beim Auslesen moderner Messeinrichtungen und im Netzbetrieb. Wir beabsichtigen aber auch die nächsten Jahre, Dienstleistungsangebote für Privatpersonen, Unternehmen und die Stadt anzubieten“, so Markus Vollmer weiter. „Selbst große Kabelrollen können mit LoRaWAN gegen Diebstahl gesichert werden“, ergänzte Mastenbroek.

Betreiber des Netzes wird SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG sein. Für den Aufbau greift der Versorger auf vorhandene Infrastruktur zurück und stattet sie mit der notwendigen Technik aus. Die Antennen haben, je nach Montagehöhe, eine Reichweite von rund drei Kilometern außerhalb von Gebäuden. Die Standorte werden so gewählt, dass eine komplette Versorgung des Stadtgebietes gewährleistet ist.