Von links nach rechts: Dr. Klaus Weichel, Oberbürgermeister der Stadt KL, Markus Vollmer, Vorstandsmitglied der SWK, Thomas Bauer, Vorstand der Bau AG, und Richard Mastenbroek, Vorstandsmitglied der SWK.Stehend: Berthold Willig, Geschäftsführer der K-net, und Susanne Wimmer-Leonhardt, Bürgermeisterin der Stadt KL Bild: © Stadtwerke Kaiserslautern

Kaiserslautern bindet 5000 Wohnungen an sein Glasfasernetz an

Über die Kooperation mit einer Wohnungsbaugesellschaft können die Stadtwerke Kaiserslautern 800 Gebäude mit schnellem Internet bis zu 500 Mbit/s, digitales Fernsehen und Telefondienstleistungen versorgen.

Die SWK Stadtwerke Kaiserslautern Versorgungs-AG hat rund 800 Gebäude mit 5000 Wohnungen der Bau AG an ihr Glasfasernetz angeschlossen. Durch die Kooperation erhalten die Mieter in Kürze schnelles Internet bis 500 Mbit/s und können digitales Fernsehen beziehen.

"Ab dem 16. September 2018 heißt es bei der Bau AG ‚Tschüss analog, Hallo digital‘", sagte Bau-AG-Vorstand Thomas Bauer. Von da an übernimmt die SWK der Reihe nach die digitale TV-Versorgung der Wohnungen mit Fernseh- und Hörfunkprogrammen.

Besondere Angebote unter dem Namen Empera

Anbieter der verschiedenen Dienstleistungen ist die SWK-Tochter ist die SWK-Tochter K-net Telekommunikation unter dem Namen Empera. "Unsere Mieter können nach wie vor, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen, über die vorhandenen Multimediadosen fernsehen und Radio hören“, so Thomas Bauer weiter.

Neben digitalem Fernsehen und schnellem Internet stehen den Mietern darüber hinaus auch Telefondienstleistungen zur Verfügung. Dazu führt K-Net vom Glasfaserverteiler im Haus in jede Wohnung eine Leitung und setzt eine Glasfaserdose. „Jeder bekommt seine eigene Leitung bis ins Wohnzimmer. Damit eröffnen wir unseren Mietern ganz neue Möglichkeiten. Und unsere Wohnungen werden dadurch nicht nur für jüngere Mieter attraktiver“, kommentierte Thomas Bauer.

Erweiterung des Glasfasernetzes um 13 Kilometer

Die SWK setzten das Projekt nach eigenen Aussagen termingerecht um. Besonders motivierend für das gesamte Team sei, dass mit dem fertigen Projekte sich jetzt auch weitere Anbieter engagieren, um Kaiserslautern als digitale Stadt zu entwickeln, betonte Richard Mastenbroek, Vorstandsmitglied der Stadtwerke.

Die SWK haben mit der Erschließung der Gebäude der Bau AG ihr Glasfasernetz um mehr als 13 Kilometer erweitert und 16 neue Multifunktionsgehäuse (MFG) errichtet. Von dort gehen die Glasfaserleitungen zu den Wohngebäuden der Bau AG.

Insgesamt umfasst das Glasfasernetzwerk der Stadtwerke rund 235 Kilometer. Je nach vorgefundener Situation wurden Leitungen in offener Grabenbauweise oder im Spülbohrverfahren verlegt. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund vier Millionen Euro. Die Arbeiten wurden überwiegend von regionalen Unternehmen ausgeführt. (sg)