Die Entscheidung über den Standort von Handymasten wurde in die Gemeinden verlagert.
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Kommunen wollen Netzausbau selber vorantreiben

In Niedersachen können die Kommunen den Standort von Handymasten selbst vorschlagen.

Das Wirtschaftsministerium hat die Gemeinden in Niedersachsen dazu aufgerufen, selber Standorte zur Errichtung neuer Mobilfunkmasten vorzuschlagen. Es kämen auch private Grundstücke und Gebäude in Betracht, die für die Errichtung neuer Masten gemietet werden könnten, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Vorgeschlagen werden könnten aber auch öffentliche Standorte, hieß es in einem Schreiben des Ministeriums an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in Niedersachsen.

Viele Kommunen seien an das Land herangetreten, weil sie selber aktiv werden wollten, um einen schnelleren Mobilfunkausbau voranzubringen. Die Standortvorschläge würden den Netzbetreibern zur Verfügung gestellt, aber nicht veröffentlicht, betonte das Ministerium. (dpa/bh)