Die Energieversorgung Oberhausen baut das Funknetz LoRaWAN in ihrer Stadt aus.
Bild: © evo

Oberhausen bekommt flächendeckend LoRaWAN

Die Energieversorgung Oberhausen (EVO) will in den kommenden Wochen ein LoRaWAN-Netz aufbauen. Zunächst sollen die Funkfrequenzen nur betriebsintern genutzt werden, schon bald bekommen aber auch Unternehmen Zugang.

Die EVO baut in ihrer Heimatstadt derzeit ein Long Range Wide Area Network (kurz: LoRaWAN) auf – ein Funknetz, das insbesondere wegen  seiner Kosten- und Energieersparnis immer mehr Anhänger findet. Die ersten Erfahrungen mit LoRaWAN sammelt der Energiedienstleister betriebsintern, später sollen aber auch Unternehmen von dem neuen Angebot profitieren.

Der Hauptanwendungsbereich von LoRaWAN liegt bei Internet-of-Things-Anwendungen. So können beispielsweise Messdaten von diversen Energieanlagen via Funknetz schnell und strahlungsarm übermittelt werden. Die EVO will durch LoRaWAN ihre Datenverbindungen günstiger und klimafreundlicher gestalten. Genaue Anwendungfälle und Dienstleistungen sollen sich mit der Zeit ergeben, zunächst geht es um die technische Machbarkeit. Hierfür kooperiert das Unternehmen mit dem Fraunhofer Institut „UMSICHT“. 

Reichweitentest läuft, Betrieb ab Mai geplant

Für eine stadtweite Netzabdeckung werden zunächst Gateways überall in Oberhausen installiert. Zu Beginn nutzt die EVO dazu in erster Linie unternehmenseigene Standorte und Gebäude. Derzeit testet der Dienstleister bereits die Reichweite der Funkpunkte. Im Mai, so die derzeitige Planung, soll dann der Auf au des Oberhausener LoRA-Netzes abgeschlossen sein. (ls)