Penzberg liegt 50 Kilometer südlich von München.
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Penzberg gründet eigene Telekommunikations-Gesellschaft

P-Kom heißt die neue Tochter der Stadtwerke Penzberg. Das Unternehmen soll den Breitbandausbau in der Kreisstadt, die etwa 50 Kilometer südlich von München liegt, vorantreiben.

Geschäftsführer der neugegründeten P-Kom sind Stadtwerke-Vorstand Josef Vilgertshofer und Michael Futterknecht, der sich früher als Angestellter im Rathaus und mittlerweile im Dienste der Stadtwerke für den Breitbandausbau in Penzberg stark machte, berichteten Lokalmedien. 

Die Gründung der neuen Gesellschaft sei ein Muss gewesen, da die Stadtwerke Penzberg sonst nicht außerhalb der Kreisstadt agieren hätten dürfen. Mit der P-Kom haben die Penzberger eine schnelle Datenautobahn über das Rechenzentrum „Equinix“ in München angemietet und wollen diese durch die Weitervermietung und Kooperationen mit anderen Unternehmen wirtschaftlich betreiben.

Schon jetzt sehr gute Anbindung

Vorstellbar sei sogar ein neues Rechenzentrum von Equinix im Penzberger Nonnenwald, zitiert die Lokalpresse Michael Futterknecht. 

Schon jetzt sind laut Bürgermeisterin Elke Zehetner  von den 7483 Haushalten in Penzberg derzeit lediglich 87 unterversorgt. Bund und Land hätten aber inzwischen einem Förderantrag zugestimmt und würden 1,12 Millionen Euro beziehungsweise 224 000 Euro für die Erweiterung des momentan 85 Kilometer langen Glasfasernetzes um weitere 21 Kilometer zahlen. Der Stadt verbleibt ein Eigenanteil in Höhe von rund 970 000 Euro. (sg)